Sind Immobilienfonds sinnvoll?

Inhaltsverzeichnis

Immobilienfonds: überschaubares Risiko & gute Rendite

Nicht jeder, der theoretisch gerne würde, kann sich eine eigene Immobilie leisten. Die Anlage in einen Immobilienfonds ist dann eine sinnvolle Alternative für den Kauf eines eigenen Objektes, gerade um als Anleger eine Diversifizierung der eigenen Investments zu ermöglichen.

Bei einem Immobilienfonds werden mehr als 50 Prozent des Fondsvermögens in unterschiedliche Grundstücke bzw. Immobilien investiert. Zuständig sind dafür die Fondsmanager der jeweiligen Fondsgesellschaft. Dadurch können Anleger über mehrere Jahre bei reduziertem Risiko eine, gerade in Zeiten von Niedrigzinsen, interessante Rendite erzielen.

Doch sind Immobilienfonds damit genauso sinnvoll und rentabel wie alternative Geldanlagen? Welche Vorteile und Nachteile haben Immobilienfonds für Anleger? Diese und weitere Fragen beantworten wir Dir in diesem Beitrag.

  • Offene Immobilienfonds: Für eine weniger spekulative Anlagestrategie eignen sich offene Immobilienfonds im Vergleich zu geschlossenen Fonds besser, da in offenen Fonds das Risiko verstreut wird und Fondsanteile nach der Haltefrist verkauft werden können.
  • Vor- und Nachteile: Fonds, die in Immobilien investieren, bieten über mehrere Jahre attraktive Renditen. Trotz Diversifizierung in offenen Fonds bleibt für Anleger allerdings ein Restrisiko bestehen. Zudem fallen hohe Gebühren an, z. B. für die Verwaltung des Fonds.
  • Alternativen: Um von guten Renditen aus Investitionen in den Immobilienmarkt zu profitieren, sind Immobilienfonds sinnvoll, aber nicht der einzige Weg. Andere digitale Immobilien Investments bieten Dir teilweise noch mehr Freiheit und Kontrolle über Dein Immobilienportfolio

Warum sind Immobilienfonds sinnvoll?

Mit dem Kauf von Anteilen an einer Fondsgesellschaft kannst Du auch mit wenig Geld in Immobilien investieren. Je nach Art des Immobilienfonds erfolgen die Investments der Fondsgesellschaft in verschiedene Grundstücke und Immobilien, wodurch die Risiken für hohe Verluste deutlich geringer ausfallen als es zum Beispiel bei einem Investment in eine einzelne Aktie der Fall wäre.

Immobilien als Kapitalanlage bieten Dir als Anleger also die Möglichkeit, über mehrere Jahre von den Erträgen einer bzw. mehrerer Objekte zu profitieren, ohne dabei selbst eine Immobilie erwerben zu müssen.

Daher können Immobilienfonds besonders dann sinnvoll sein, wenn Du eine andere traditionelle Möglichkeit suchst, Geld in den Immobilienmarkt zu investieren, um langfristig von Mietrenditen oder steigendem Wert der Immobilien zu profitieren.

Geschlossene vs. offene Immobilienfonds

Welche potentiellen Risiken und Renditen mit einem Immobilienfonds verbunden sind, hängt vor allem von der Art des Immobilienfonds ab. Unterschieden wird dabei nach geschlossenen und offenen Immobilienfonds. Um besser einschätzen zu können, ob bzw. welcher Immobilienfonds für Dich sinnvoll sein könnte, schauen wir uns die unterschiedlichen Geldanlagen kurz etwas näher an.

Für wen sind geschlossene Immobilienfonds sinnvoll?

Für die meisten privaten Anleger sind geschlossene Immobilienfonds weniger sinnvoll. Der Grund: Sie sind mit einem deutlich höheren Risiko verbunden. Bei einem geschlossenen Immobilienfonds wird das Geld der Fondsgesellschaft nämlich in wenige oder gar nur eine Immobilie investiert, z. B. ein Hotel oder ein Einkaufszentrum. Als Anleger hat man die Chance auf höhere Renditen, trägt aber auch eine Art unternehmerisches Risiko mit Totalverlustrisiko und sogar möglicherweise Nachschusspflichten.

Geschlossene Fonds sind zudem oft an eine hohe Mindesthaltefrist gekoppelt. Innerhalb der Laufzeit des Fonds kommst Du als Anleger daher oftmals nur schwer an Dein investiertes Geld heran, da die Fondsanteile nicht ohne weiteres verkauft werden können. Auch die geforderte Anlagesumme ist bei einem geschlossenen Fonds in der Regel größer als bei einem offenen Fonds.

Für wen sind offene Immobilienfonds sinnvoll?

Die meisten Privatanleger sehen in offenen Immobilienfonds daher eher eine sinnvolle Anlagemöglichkeit. Bei einem offenen Immobilienfonds wird das Risiko dank mehrerer Investments in verschiedene Objekte bzw. Immobilien diversifiziert und somit reduziert. Als Anleger entscheidest Du, wie hoch der Anteil am Immobilienfonds sein soll. Die zuständigen Fondsmanager verwalten dann das Fondsvermögen und führen die entsprechenden Investitionen durch.

Die Erträge aus dem offenen Immobilienfonds, z. B. aus den Mieteinnahmen der Objekte, werden in der Regel entweder regelmäßig ausgeschüttet oder automatisch erneut angelegt. Insbesondere für Kleinanleger sind offene Immobilienfonds sinnvoll, da Investitionen bereits mit wenig Geld möglich sind. Sollte es mit der Liquidität gerade schwierig aussehen, kannst Du die Anteile an einem offenen Fonds bei Bedarf zudem auch nach der Haltefrist verkaufen. Aufgrund der Risiko-Diversifizierung ist die potenzielle Rendite für Anleger jedoch geringer als bei einem geschlossenen Immobilienfonds.

Immobilienfonds: Die Vorteile & Nachteile im Überblick

Das Investment in einen Immobilienfonds bietet Dir einige sinnvolle Vorteile. Die Renditen bei guten Immobilienfonds sind dabei wesentlich interessanter als die niedrigen Prozente bei Deinem Sparbuch. Zudem kannst Du mit einem solchen Investment Dein Portfolio diversifizieren und das Risiko streuen.

Beim Thema Risiko sind wir aber auch bei den Nachteilen der Immobilienfonds. Insbesondere geschlossene Immobilienfonds sind sehr riskant und daher eher für spekulative Immobilieninvestoren geeignet. Die Haltefrist von Immobilienfonds verringert je nach Auswahl zudem über mehrere Jahre die Flexibilität für den Anleger. Einer der Nachteile von offenen Immobilienfonds sind dagegen die zum Teil hohen Gebühren, z. B. der Ausgabeaufschlag auf die Anteile am Fonds oder die laufenden Verwaltungsgebühren.

Für die Frage, ob das Investment in einen Immobilienfonds sinnvoll ist, solltest Du Dir deswegen auch die Konditionen der Fondsgesellschaften genauer anschauen, da es von Fonds zu Fonds erhebliche Unterschiede bei den Mindesthaltefristen, Ausgabeaufschlägen oder anderen Gebühren geben kann.

 

Was sind Alternativen zum Immobilienfonds?

Neben dem Kauf einer Immobilie oder dem Investment in einen klassischen Immobilienfonds gibt es für Anleger auch weitere attraktive Optionen, um vom Immobilienmarkt zu profitieren. Inzwischen besonders interessant: digitale Immobilien Investments.

Mit einem Immobilien-Sparplan kannst Du so z. B. monatlich einen gewünschten Geldbetrag unkompliziert anlegen und langfristig von Mieteinnahmen oder Wertsteigerungen von Immobilien profitieren, ohne selbst eine Immobilie kaufen zu müssen. Deine monatliche Geldanlage wird dabei automatisch in ausgewählte Immobilienwertanlagen investiert.

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Fazit: Anlage in Immobilienfonds für viele Menschen sinnvoll

Was für andere Fonds gilt, das gilt auch für Immobilienfonds: Sie sind insbesondere dann sinnvoll, wenn die Rendite stimmt und die Risiken überschaubar bleiben. Viele Anleger investieren aus diesem Grund in offene Immobilienfonds. Sie profitieren von Mieteinnahmen oder Wertsteigerungen der Objekte aus dem jeweiligen Fonds. Da Fondsanteile auch wieder verkauft werden können, handelt es sich bei dieser Art von Immobilienfonds zudem um ein relativ flexibles Investment. Mindesthaltefristen von mehreren Jahren und deutlich höhere Risiken schrecken viele Anleger dagegen von geschlossenen Immobilienfonds ab, obwohl die Renditen solcher Fonds sogar noch attraktiver sind.

Ob ein Immobilienfonds für Dich sinnvoll ist oder nicht, hängt also grundsätzlich auch von Deiner Anlagestrategie und Risikobereitschaft ab. Bist Du auf der Suche nach einem Investment mit ganz ähnlichen Vorteilen, kannst Du allerdings auch von digitalen Immobilien Investments profitieren. 

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Die Informationen, Empfehlungen und Erläuterungen in unserem Magazin stellen ausschließlich unverbindliche Informationen ohne jede Gewähr und Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit dar. Es handelt sich nicht um eine Rechts- oder Anlageberatung und kann und soll diese nicht ersetzen.