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Geld anlegen für Anfänger: So gelingt die Geldanlage

So kannst Du als Einsteiger mit der Geldanlage beginnen

Mit Aktien, Fonds und ETFs an der Börse investieren oder lieber auf sichere Anlageformen wie Anleihen, Festgeld und das Sparbuch setzen? Und was ist eigentlich mit Immobilien? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Gewinne zu erzielen und so langfristig Vermögen aufzubauen. Viele Menschen beschäftigen sich allerdings nur ungern mit dem Thema Geldanlage und Vermögensaufbau, weil sie nicht genau wissen, wie sie damit beginnen sollen. Dabei ist Geld anlegen auch für Anfänger möglich, ohne ein Finanzexperte zu sein. Denn schon ein paar grundlegende Anlagetipps können beim Start mit der Geldanlage und dem Erreichen der persönlichen Anlageziele unterstützen. 

Wir erklären, was bei der Geldanlage für Anfänger zu beachten ist, mit welchen Anlageformen Einsteiger Geld anlegen können und welche Risiken und Kennzahlen dabei zu beachten sind. 

  • Kenne Dein Anlageziel: Um die passende Geldanlage für Dich zu finden, solltest Du Dein Anlageziel kennen und Dir einen Überblick über Deine Finanzen verschaffen.   
  • Information is key: Informiere Dich über die verschiedenen Anlageklassen und kenne die potenziellen Risiken Deiner Geldanlage. So kannst Du das Verlustrisiko minimieren und sinnvolle Entscheidungen treffen.    
  • Leg los: Der Fahrplan für Deinen Vermögensaufbau steht? Dann leg los! Gerade als Einsteiger lohnt es sich, den Schritt zu wagen und mit der Geldanlage so früh wie möglich zu beginnen.  


Was sollten Anfänger bei der Geldanlage beachten? 

Besonders Einsteiger verlieren beim Thema Geld anlegen und richtig investieren schnell den Überblick. Doch grundsätzlich kannst Du Dich auch als Anfänger in das Thema Geldanlage einarbeiten und den Aufbau Deines Vermögens mit ein paar einfachen Anlagetipps selbst in die Hand nehmen. Dazu gehört neben der Recherche der verschiedenen Anlagemöglichkeiten z. B. auch das Festlegen Deiner persönlichen Ziele. 

Wir haben ein paar Tipps für Dich zusammengestellt, die Dich beim Einstieg in das Thema Geldanlage unterstützen können.

1. Finde Deine Anlagestrategie 

Der erste Schritt beim Geld anlegen ist auch für Anfänger das Festlegen des persönlichen Anlageziels. Denn um mit einer sinnvollen Anlagestrategie Vermögen aufzubauen, ist es wichtig zu wissen, worauf man hinarbeitet. Das kann z. B. sowohl die Altersvorsorge als auch das Sparen für eine bestimmte Anschaffung in ein paar Jahren sein. Wichtige Faktoren bei der Entscheidung für eine passende Anlagestrategie sind z. B. der Anlagehorizont, die persönliche Risikobereitschaft sowie die Verfügbarkeit des Geldes und die zu erwartenden Erträge. Kurz gesagt: Du solltest Dir Gedanken darüber machen, wie viel Geld Du für welchen Zeitraum investieren kannst, welche Gewinne Du erzielen möchtest und inwiefern Du das Risiko von Verlusten tolerieren kannst. Zudem lohnt es sich auch zu wissen, wie viel Zeit Du in die Geldanlage investieren möchtest. Manche Anleger wollen sich passives Einkommen aufbauen, während andere sich aktiv mit ihrer Geldanlage beschäftigen möchten. 


2. Wähle die passenden Anlageklassen 

Hast Du Dein Anlageziel festgelegt und die passende Anlagestrategie gefunden, geht es im nächsten Schritt an die Auswahl der richtigen Anlageklassen. Auch hier stehen Anlegern verschiedene Anlageformen zur Auswahl. Hierbei sollte der Fokus idealerweise darauf liegen, welche Anlageklasse am besten zu Dir und Deiner persönlichen Situation passt. 

Wir haben Dir eine Auswahl der gängigsten Anlageklassen zusammengestellt: 

  • Sparbuch: Das Sparbuch gehört zu den klassischsten Geldanlagen. Aufgrund der aktuellen Niedrigzinsen ist es allerdings schwierig bis unmöglich, das Geld auf dem Sparbuch zu vermehren. Durch die Inflation und die niedrigen Zinsen verlieren Anleger sogar Geld. Sparbücher sind als sichere Geldanlage jedoch bei vielen Menschen nach wie vor beliebt. 
  • Tagesgeldkonto: Auf einem verzinsten Tagesgeldkonto können Anleger jederzeit auf das Geld zugreifen. Allerdings bietet auch das Tagesgeld durch die Niedrigzinsen derzeit nicht besonders viele Gewinne, aber im Gegensatz zu Wertpapieren gibt es kein Verlustrisiko. 
  • Festgeld: Mit einem Festgeldkonto legst Du Dein Geld für einen festgeschriebenen Zeitraum fest, in dem Du nicht auf den Betrag zugreifen kannst. Je länger der Anlagezeitraum, desto höher die Zinsen. Allerdings bietet auch Festgeld durch die niedrigen Zinsen hauptsächlich einen Sicherheitsvorteil, denn das Risiko von Verlusten ist sehr gering. 
  • Aktien: Mit Aktien investierst Du Dein Geld direkt in Anteile eines bestimmten Unternehmens. Bei Aktien hängt die Rendite davon ab, wie sich die Kurse an der Börse entwickeln. Zahlt ein Unternehmen regelmäßig Dividenden aus, können Anleger zusätzlich profitieren. Aktien bieten als Wertpapiere jedoch immer auch ein Verlustrisiko. 
  • Anleihen: Mit dem Kauf von Anleihen geben Investoren einem Unternehmen oder Staat sozusagen einen Kredit. Bei Anleihen handelt es sich um Wertpapiere, die mit den vereinbarten Zinsen an den Anleger zurückgezahlt werden. 
  • Fonds: Unter Fonds versteht man ein Paket aus Aktien, Anleihen, Rohstoffen oder Immobilien. Das Investieren in Fonds ist daher mit einem geringeren Risiko von Verlusten verbunden, da die Risikostreuung höher ist als bei einzelnen Aktien. Investmentfonds werden in der Regel von einem Fondsmanagement zusammengestellt und sind mit erhöhten Kosten verbunden. 
  • ETFs: Bei ETFs handelt es sich um passiv gemanagte Fonds bzw. Indexfonds, die einen Aktienindex abbilden. Auch hier ist die Risikostreuung höher als bei einzelnen Aktien, allerdings gibt es wie bei jedem Investment an der Börse auch ein Verlustrisiko. 
  • Immobilien: Anleger können ihr Geld auch in Immobilien investieren. Das geht entweder über den Kauf und die Vermietung einer oder mehrerer Immobilien oder über digitale Immobilieninvestments. Auch Immobilienfonds sind eine Möglichkeit, um Immobilien als Kapitalanlage zu nutzen. 
  • Rohstoffe: Gold ist ein beliebter Rohstoff als Geldanlage, denn es gilt als krisensicher. Anleger können z. B. Goldbarren oder Goldmünzen kaufen. 


3. Informiere Dich über Deine Geldanlage

Besonders zu Beginn ist es beim Thema Geld investieren für Anfänger wichtig, nicht wahllos irgendeine Geldanlage auszuwählen. Es kann zunächst sinnvoll sein, Dir ein solides Basiswissen über Finanzen und Geldanlage anzueignen. Nur so lassen sich die verschiedenen Anlageklassen anhand des Risikos und der möglichen Rendite bewerten und auswählen. Darauf aufbauend ist es empfehlenswert, nur in die Anlageformen zu investieren, die man selbst auch versteht. Trotzdem müssen auch Einsteiger keine Finanzexperten sein, um ihr Vermögen aufzubauen. Wer sich zu Beginn mit dem Thema Geldanlage überfordert fühlt, kann sich im Zweifelsfall immer noch professionelle Unterstützung suchen. 


4. Strukturiere Dein Portfolio

Um das eigene Geld langfristig zu vermehren, ist auch für Anfänger eine strukturierte Herangehensweise an die Geldanlage unerlässlich für den Vermögensaufbau. Idealerweise sollte ein Portfolio immer aus verschiedenen Anlageformen zusammengesetzt sein, um das Risiko der Anlage zu streuen. Investiert man sowohl in sichere Anlageklassen als auch in risikoreichere mit höherer Chance auf eine gute Rendite, dann gleicht die sichere Anlageform das Verlustrisiko der anderen Anlage aus. Dieses Vorgehen bezeichnet man als Diversifikation. 


5. Keine Angst vor Aktien, Fonds und Immobilien

Anfänger scheuen häufig die Investition in Anlageformen, mit denen sie noch nicht sehr vertraut sind. Dazu gehören Aktien, Fonds und ETFs, aber auch Immobilien sind eine Anlageklasse, die gerade von Einsteigern häufig vernachlässigt wird. Dabei bieten all diese Anlageformen eine attraktive Alternative zu klassischen Geldanlagen mit anhaltenden Niedrigzinsen wie ein Festgeld- und Tagesgeldkonto oder das Sparbuch. Denn mit Aktien und Immobilien lässt sich ein diversifiziertes Portfolio aufbauen, das nicht nur Chancen auf eine lohnende Rendite bietet, sondern auch das Verlustrisiko entsprechend streut. Aus diesem Grund sind diese Anlagen auch für Anfänger zum Geld anlegen geeignet. Das notwendige Basiswissen über diese Anlageklassen können auch Einsteiger sich aneignen, um nicht auf diese chancenreichen Geldanlagen zu verzichten. 


6. Die größten Anlagerisiken vermeiden

Um langfristig erfolgreich Vermögen aufzubauen, sollten Anleger sich auch mit den Risiken der verschiedenen Anlageformen auseinandersetzen. Das ist beim Thema Geldanlage nicht nur für Anfänger hilfreich, um eine geeignete Anlagestrategie zu finden. Darüber hinaus gibt es auch ein paar gängige Risiken, die Privatanleger von vorneherein mit etwas Vorwissen vermeiden können. Dazu gehören: 

  • Mangelnde Diversifikation: Die Diversifikation ist bei jeder Anlagestrategie wichtig, um Verluste zu vermeiden. Anleger sollten ihre Geldanlage möglichst breit aufstellen und idealerweise sichere Anlageformen wie Festgeld, Tagesgeld oder Immobilien mit risikoreicheren Anlagen wie Aktien, Fonds oder ETFs mischen. Auf diese Weise können sich Verluste gegenseitig ausgleichen. 
  • Zu hohe Gebühren für die Geldanlage: Hohe Kosten für ein Depot oder Kontoführungs- und Transaktionsgebühren schmälern die Rendite. Daher ist es sinnvoll, verschiedene Anbieter zu vergleichen und die Kosten der Geldanlage möglichst gering zu halten. Leider sind die Kosten häufig intransparent oder versteckt, hier muss man als Anleger genauer hinschauen.
  • Vorschnelle Entscheidungen vermeiden: Insbesondere beim Wertpapierhandel mit Aktien, ETFs und Fonds ist es nicht sinnvoll, täglich die Entwicklung des Depots zu überprüfen. Anleger mit einer geringen Risikotoleranz neigen in dieser Situation zu vorschnellen Entscheidungen und verkaufen aus Angst vor Verlusten ihre Wertpapiere. Das ist in der Regel jedoch nicht sinnvoll, da sich Verluste durch schwankende Kurse bei einem langfristigen Anlagehorizont über mehrere Jahre ausgleichen. 
  • Ständige Änderungen im Portfolio vornehmen: Vermögen aufbauen kostet Zeit und ist nicht innerhalb von wenigen Jahren abgeschlossen. Wer sich für eine Anlagestrategie entschieden hat, sollte diese möglichst konsequent verfolgen. Ständige Änderungen im Portfolio und das Umschwenken auf andere Anlageklassen sorgen sonst dafür, den Vermögensaufbau zu verzögern und verursachen zudem zusätzliche Transaktionskosten. 


7. Kenne die wichtigsten Kennzahlen Deiner Geldanlage

Um die passenden Anlageformen für Dein Portfolio auswählen zu können, lohnt es sich für Dich als Anleger, ein paar Kennzahlen zu kennen. Das erleichtert insbesondere bei Börseninvestments die Entscheidung, kann aber auch beim Investment in Immobilien Sinn ergeben. Bei Aktien können z. B. die Bilanzen sowie die Gewinn- und Verlustrechnungen von Unternehmen Aufschluss darüber geben, ob sich ein Investment lohnt. Gleiches gilt für Immobilien, hier können Anleger sich ebenfalls z. B. transparent über die Mieteinnahmen informieren. Besonders für Investoren, die sich selbst um die Auswahl von Aktien, Wertpapieren und geeigneten Immobilienobjekten kümmern möchten, sind diese Kennzahlen nützlich. 


8. Wage den ersten Schritt

Viele Menschen zögern lange, bis sie mit der Geldanlage beginnen. Dabei sind sich insbesondere Anfänger lange unschlüssig, wo sie anfangen sollten. Allerdings lohnt es sich im Kopf zu behalten, dass man mit jedem Tag, den man sein Vermögen auf einem Tagesgeldkonto parkt, auch auf Rendite verzichtet und sogar aktiv Geld verliert. Mit den vorgestellten Tipps muss Geld anlegen auch für Anfänger nicht kompliziert sein. Hier gilt es einfach nach einer ausreichenden Recherche den ersten Schritt zu wagen. 


Be part of it: Ist Geld anlegen für Anfänger wirklich so einfach?

Um als Anfänger erfolgreich Geld in lohnende Anlageklassen anzulegen, ist kein umfangreiches und tiefergehendes Wissen nötig. Durch die Vielzahl an Anlageformen gibt es in der Regel für jeden Anlegertyp eine passende Geldanlage, mit der sich das Anlageziel erreichen lässt. Und nicht immer müssen es komplexe Geldanlagen sein. 

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Disclaimer:
Die Informationen, Empfehlungen und Erläuterungen in unserem Magazin stellen ausschließlich unverbindliche Informationen ohne jede Gewähr und Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit dar. Es handelt sich nicht um eine Rechts- oder Anlageberatung und kann und soll diese nicht ersetzen.