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Sparplan oder Einmalanlage: Was lohnt sich für Anleger?

Die Vor- und Nachteile für Anleger im Überblick

Du möchtest Dein Geld gewinnbringend investieren, aber weißt noch nicht genau, welche Anlagestrategie für Dich passt? Da bist Du nicht allein. Viele Anleger stehen zu Beginn vor der Frage, ob sie besser mit einer Einmalanlage oder in einen Sparplan investieren. Beide Optionen haben Vorteile, aber auch Nachteile. Um die richtige Entscheidung treffen zu können, spielen vor allem die finanzielle Situation sowie die jeweiligen Pläne der Anleger eine Rolle.

In unserem Ratgeber erfährst Du, wie ein Sparplan funktioniert, welche Arten von Sparplänen es gibt und was für oder gegen eine einmalige Anzahlung im Vergleich zum Sparplan spricht.

  • Schritt für Schritt Vermögen aufbauen: Mit einem Sparplan kannst Du regelmäßig – zum Beispiel monatlich – einen kleinen Betrag investieren und so Jahr für Jahr Dein Vermögen ausbauen. 
  • Sparplan ist nicht gleich Sparplan: Als Anleger kannst Du in verschiedene Arten von Sparplänen investieren, angefangen vom Banksparplan, über ETF- und Fondssparpläne bis hin zum Immobilien-Sparplan.     
  • Die Mischung macht´s: Du musst Dich nicht immer zwischen einem Sparplan oder einer Einmalanlage entscheiden. Du kannst die beiden Varianten auch kombinieren und von ihren jeweiligen positiven Effekten profitieren. 


Wie funktioniert ein Sparplan? 

Bei einem Sparplan wird mit der regelmäßigen Einzahlung kleinerer Geldbeträge Vermögen aufgebaut. Die meisten Sparpläne erlauben verschiedene Intervalle für die Einzahlungen – zum Beispiel monatlich oder pro Quartal. Die Sparrate wird dabei automatisch monatlich vom Girokonto in die gewählte Anlageform überwiesen.

Sparpläne können unterschiedliche Sparziele haben, etwa zum Vermögensaufbau oder für die Altersvorsorge. Je nach Strategie können Anleger auch verschiedene Anlageklassen zum Sparen auf dem Kapitalmarkt nutzen.

Welche Arten von Sparplänen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen staatlich geförderten Sparplänen, den sog. „Riester-Sparplänen“, und Sparplänen ohne staatliche Förderung. Zu den Sparplänen ohne Förderung gehören der Banksparplan sowie Aktien-, Fonds- und ETF-Sparpläne. 

Anleger können aus verschiedenen Arten von Sparplänen wählen: Neben dem klassischen Aktien- oder Banksparplan gibt es auch Investmentfonds-, ETF- und Immobilien-Sparpläne. Das Anlageziel und die Risikobereitschaft entscheiden darüber, welcher Sparplan der passende für Dich ist – ein Vergleich der Sparpläne bietet sich also an:


Banksparplan

In der Frage Einmalanlage oder Sparplan begegnet man unweigerlich dem Thema Banksparplan. Bei einem Banksparplan schließen Anleger einen Sparvertrag mit der Bank, in dem die Sparrate sowie der Zeitabstand zwischen den Einzahlungen vertraglich festgelegt wird. Banksparpläne werden variabel, fest oder gestaffelt verzinst. 

Manche Banken zahlen Anlegern eine Bonuszahlung am Ende der Laufzeit aus. Ein Banksparplan hat unter anderem den Vorteil, dass das angesparte Geld durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt ist. Allerdings machen die aktuellen Niedrigzinsen Banksparpläne durch die niedrige Rendite wenig attraktiv – besonders konservative Sparer schätzen dennoch die Sicherheit ihrer Anlage im Vergleich zum Wertpapiersparen.


Fondssparplan

Bei den Überlegungen, ob man auf eine Einmalanlage oder einen Sparplan setzen möchte, spielen auch Fonds eine Rolle. Im Rahmen eines Fondssparplans werden mit dem Sparbetrag Anteile an Investmentfonds erworben. Diese Investmentfonds investieren das Geld in Aktien oder Anleihen. Durch die Auswahl unterschiedlicher Fonds können Anleger außerdem ihr Risiko streuen – allerdings sind nicht alle Fonds sparplanfähig.

Der Fondssparplan mag zwar Vorteile haben, ein Nachteil sind aber die relativ hohen Kosten, die mit den laufenden Verwaltungsgebühren und dem Fondsmanagement einhergehen können. 

ETF-Sparplan

Neben einer Geldanlage in klassische Fonds können auch ETFs als Einmalanlage oder Sparplan bespart werden. Mit einem ETF-Sparplan erwerben Anleger Anteile an Indexfonds bzw. Exchange Traded Funds (ETF). ETFs sind passiv gemanagte Investmentfonds. Durch das wegfallende aktive Fondsmanagement können also hier Kosten reduziert werden. Je nach Index profitieren Anleger von einer unterschiedlichen Risikostreuung, bei einer Investition in den MSCI World gibt es beispielsweise eine relativ breite Risikostreuung.

Außerdem haben Anleger die Wahl zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds beim Sparplan.


Aktien-Sparplan

Die Investition in Aktien kann ebenfalls über einen Sparplan oder eine Einmalanlage erfolgen. Wertpapiersparen ist auch mit einem Sparplan zum Besparen von Einzelaktien möglich. Allerdings sind nicht alle Wertpapiere bzw. Aktien sparplanfähig, Anleger haben hier eine eher begrenzte Auswahl.

Du solltest wissen, dass bei Aktien-Sparplänen nicht nach Stückzahl, sondern auf Grundlage der zyklischen Sparrate gekauft wird. Das bedeutet, willst Du eine Aktie mit monatlich 50 € besparen und der Kurs der Aktie beträgt am Kauftag 100 €, dann erhältst Du eine halbe Aktie in Dein Depot und somit ein Bruchstück von 0,5.

Aktien sind stets den Kursschwankungen auf dem Kapitalmarkt unterlegen und daher mit den üblichen Risiken wie beispielsweise Kursverlusten bis hin zum Totalverlust verbunden.


Immobilien-Sparplan

Nicht nur Fonds, Aktien und ETFs bieten sich zur Einmalanlage oder als Sparplan an. Es gibt noch eine weitere spannende Variante: der Immobilien-Sparplan.

Ein Immobilien-Sparplan ermöglicht das Besparen von Immobilien-Fonds, Immobilien-ETFs, aber auch von digitalen Immobilien Investments, beispielsweise eine Investition in Bestandsimmobilien.

So kannst Du mit unserem PROPVEST Immobilien-Sparplan automatisch in verschiedene Immobilienanlagen in vielen unterschiedlichen Städten anlegen. Gleichzeitig kannst Du Deine Gewinne von uns neu anlegen lassen – das bedeutet, Dein Geld arbeitet Monat für Monat weiter für Dich und Du kannst eine noch höhere Rendite erzielen.


Vermögensaufbau ohne Haken? Diese Vor- und Nachteile des Sparplans solltest Du kennen

Vorteile

  • Sparen ist mit kleinen Beträgen möglich.
  • Sparer können die Höhe der monatlichen Sparrate selbst festlegen.
  • Sparpläne sind als Altersvorsorge geeignet.
  • Hohe Flexibilität (monatliche Sparrate kann bei Bedarf in der Regel angepasst oder ausgesetzt werden).
  • Der Einstiegszeitpunkt ist z. B. bei Fondssparplänen nicht wichtig, da schwankende Kurse über die Zeit ausgeglichen werden.

Nachteile

  • Nicht alle Anlageklassen sind sparplanfähig.
  • Je nach Anbieter die Kosten für die Ausführung des Sparplans – informiere Dich vorab auf jeden Fall über anfallende und eventuell versteckte Gebühren. 


Sparplan vs. Einmalanlage: Was spricht für die einmalige Geldanlage? 

Vorteile

  • Durch die höhere Einstiegssumme ist der Effekt beim Sparen höher.
  • Die Einmalanlage kann auch zum mittelfristigen Vermögensaufbau genutzt werden.

Nachteile

  • Investieren Anleger den Betrag in Fonds, spielt der Einstiegszeitpunkt dabei eine deutlich größere Rolle als beim Sparplan. 
  • Die Diversifikation, also die Streuung des eigenen Anlagekapitals, ist mit Einmalanlagen deutlich schwieriger. Je höher der Mindestanlagebetrag, desto mehr Geld ist nötig, um gut zu streuen.

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Was ist besser – Sparplan oder Einmalanlage?

Auf die Frage, ob ein Sparplan oder eine Einmalanlage besser ist, lässt sich keine pauschale Antwort geben. Was für Dich die richtige Strategie ist, hängt von Deinem vorhandenen Vermögen und Deinem Anlageziel ab. Beide Strategien haben deutliche Vorteile wie Nachteile: Beispielsweise haben viele Anleger überhaupt nicht die Möglichkeit, einen größeren Betrag anzulegen. Banksparpläne sind gleichzeitig aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen weniger rentabel.

Anleger, die wenig Basiswissen über die Börse haben und sich nicht ständig um ihre Anlage kümmern möchten, können hingegen von einem langfristigen Sparplan profitieren. Bei beiden Varianten lohnt es sich aber in jedem Fall, auf die Risikostreuung zu achten, um große Verluste zu vermeiden. 


Und statt oder? Kann man Einmalanlage und Sparplan kombinieren? 

Es gilt nicht immer „Sparplan vs. Einmalanlage“: Hast Du gewusst, dass man eine Einmalanlage und einen Sparplan auch kombinieren kann? Beide Anlagemöglichkeiten schließen sich nicht aus, sondern können auch sinnvoll miteinander verbunden werden. Eine solche Kombination von Einmalanlage und Sparplan ist prinzipiell möglich, wenn ein größerer Betrag zur Verfügung steht.

Welchen Vorteil bringt diese Anlagestrategie? Anleger profitieren einerseits vom Zinseszinseffekt und andererseits von einem stetig wachsenden Vermögen durch die Einmalanlage und den Sparplan – allerdings ist die richtige Strategie auch bei einem Kombiplan wichtig. Schwankende Kurse und ein unvorhersehbarer Kapitalmarkt sind immer im Auge zu behalten, es ist also sinnvoll, auf eine breite Risikostreuung zu achten.

Disclaimer:
Die Informationen, Empfehlungen und Erläuterungen in unserem Magazin stellen ausschließlich unverbindliche Informationen ohne jede Gewähr und Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit dar. Es handelt sich nicht um eine Rechts- oder Anlageberatung und kann und soll diese nicht ersetzen.