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So unterstützt Agile Coaching die IT-Prozesse für PROPVEST

Autor: Daniel Erning
Die Arbeitswelt ist heute so komplex und kurzlebig wie nie. Das betrifft insbesondere Branchen, die IT-Lösungen anbieten oder entwickeln. Stichwort: VUCA. Für PROPVEST und unsere Anlageprodukte gilt dies ebenfalls. Eine große Unterstützung für die Teams, die an digitalen Lösungen und den Funktionen der Plattform arbeiten, bildet das Agile Coaching.

So unterstützt Agile Coaching die IT-Prozesse für PROPVEST

Romy und Heena arbeiten als Agile Coaches mit den Kollegen aus der Tech für PROPVEST zusammen. Als Agile Coach müssen sie keine einzige Zeile Code schreiben und trotzdem sind sie ein fester Bestandteil der IT-Arbeitswelt und darüber hinaus.

Wir haben die beiden erfahrenen Coaches gefragt, wie ihre Arbeit aussieht, welche Klischees dabei zu Tage treten oder auch nicht und wie es ist, in der (nach wie vor bestehenden) Männerdomäne IT zu arbeiten. 


Wie sieht eure Arbeit für die beiden PROPVEST Anlageprodukte aus?


Romy: Wir sind hauptsächlich dafür zuständig, dass unsere Teams, die an den Produkten und den Prozessen im Hintergrund arbeiten, agil funktionieren. Agil ist ein Team z. B. dann, wenn es sich flexibel und selbstständig an neue Anforderungen und Ziele anpassen kann. Wir schauen auf die Organisation und die Prozesse der Teams, sodass diese effektiv und effizient sind und moderieren jegliche Termine drum herum. Damit leisten wir bzw. Agiles Coaching einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit und Effektivität bei der Arbeit.

Heena: Ein weiterer Teil unserer Arbeit bezieht sich auf die menschliche Ebene. Das heißt, dass wir uns zwischenmenschliche Dynamiken anschauen.  Hier ist es wichtig, dass auf Teamebene jeder seine persönlichen Stärken einbringen, zufrieden und glücklich arbeiten kann - damit das Team eben Höchstleistung bringen kann.


Was glaubt ihr, ist der Vorteil als Frau in dieser Rolle?


Romy: Ich glaube grundsätzlich hat man als Frau keine Vorteile - entweder man bringt diese Fähigkeiten mit oder nicht. Da gibt es keine Geschlechterunterschiede.

Heena: Ich glaube es ist wichtig, unabhängig von Frau oder Mann, dass man auf der zwischenmenschliche Ebene eine gewisse Sensibilität mitbringt. Aber grundsätzlich gibt es keine Vorteile oder Unterschiede.



Was war aus Eurer Sicht die größte Herausforderung bei der Entwicklung von PROPVEST?


Heena: Für PROPVEST wurde ein ausgewähltes, cross-funktionales Team auf die Beine gestellt, dazu zählten dann nicht nur Entwickler sondern auch sämtliche andere Bereiche wie Marketing, Business Development, Kundenmanagement.

Die Herausforderung für mich war, zunächst tatsächlich zu verstehen, wie unterschiedlich “agil” verstanden wird. Mit dem Tech Team arbeiten wir schon länger zusammen und haben ein gemeinsames Verständnis davon entwickelt. Mit den anderen Bereichen wurde dann aufbauend auf den Bedürfnissen und der Notwendigkeit, was zu tun ist, ein individueller “agiler” Prozess ins Leben gerufen. Daraus ist dann ein gemeinsames Fundament entstanden, wie wir zusammen agil arbeiten wollen.

Ein ansonsten wesentlicher Bestandteil der agilen Arbeit ist, dass man z. B. für 2 Wochen Aufgaben und Ziele plant und jeder Entwickler sich dann jede Einzelaufgabe schnappen und erledigen kann. Das war in dieser Zusammensetzung natürlich auch anders, da nicht jeder alles machen konnte. Hier haben wir unsere Planung entsprechend angepasst und eine klare Timeline aufgebaut, sodass jeder seiner Expertise entsprechend wusste, welche Aufgaben in den eigenen Verantwortungsbereich fallen. 


Was war das Schönste bei dem Aufbau der PROPVEST Plattform?


Heena: Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, wenn man crossfunktionale Zusammenarbeit effizient gestalten kann, und dann zu sehen, was für einen Mehrwert das für das Produkt und das Team hat. Ich finde, man hat auch ein noch besseres Gefühl dafür bekommen, was es alles braucht, um ein sehr gutes Produkt zu bauen und wie stark die Abhängigkeiten untereinander dann doch sind. Die cross-funktionale Zusammenarbeit war für mich persönlich als Coach ein großes Learning und hat natürlich neben dem Mehrwert auch einige Herausforderungen mit sich gebracht.

Eine weitere Überraschung war, dass unsere Tech Teams durch das gemeinsame Arbeiten viel mehr Interaktionen hatten und unterschiedliche Personen aus unterschiedlichen Teams gemeinsam gesprochen haben, die Arbeit für PROPVEST war sehr dynamisch, da sind viele neue Dinge entstanden.

Disclaimer:
Die Informationen, Empfehlungen und Erläuterungen in unserem Magazin stellen ausschließlich unverbindliche Informationen ohne jede Gewähr und Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit dar. Es handelt sich nicht um eine Rechts- oder Anlageberatung und kann und soll diese nicht ersetzen.