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5 Altersvorsorge Tipps für die Generation Y

Autor: Daniel Erning
Die Generation Y (auch: Millennials) ist etwa zwischen 1980 und 1999 geboren. Vielleicht zählst Du auch dazu – sicher kennst Du jemanden aus dieser Bevölkerungskohorte. So wie den Vorgänger-Generationen haften auch der Y-Generation eine ganze Reihe an Klischees an. Was ist dran an den Vorurteilen? Welche Herausforderungen hat die Generation vor sich? Und was hat das alles mit Immobilien zu tun?

Generation Y: Wie Millennials ihre Altersvorsorge retten können

Die Vorurteile gegenüber der Generation Y

Flexibel und ungebunden wollen sie sein, Selbstverwirklichung stehe an oberster Stelle und fehlende Belastbarkeit sei eine Schwäche der Generation Y. Nur drei Eigenschaften, die den Geburtsjahrgängen aus den 80er und 90er Jahren nachgesagt werden. Die Generation sei geprägt vom dauerhaften Wandel, einem diffusen Gefühl von Unsicherheiten – nicht zuletzt durch Bilder von Terroranschlägen und die Veränderungen durch die Pandemie – und dem Aufwachsen mit dem Internet, das allgegenwärtig geworden ist. Jede Sekunde erreichbar mit dem Smartphone. Trendforscher, Generationenforscher und Populärwissenschaftler auf der ganzen Welt kommen allerdings zu den unterschiedlichsten Schlüssen. Denn andererseits hafte der Generation Y auch ein Hang zum Konservativen an, man sehne sich nach Sicherheiten und festen Beziehungen. Dann ist wiederum keine Rede von Flexibilität.

Wie “ticken” Millennials denn nun wirklich?

Die Institutsleiterin Jutta Rump von der Hochschule Ludwigshafen hat sich als Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability mit der Generation Y beschäftigt. In Bezug auf Beruf und Beschäftigung kommt sie zu dem Schluss: "Die Generation Y unterscheidet sich klar von den Generationen davor." Zentrale Faktoren im Arbeitsumfeld seien Freude, Perspektive und Nachvollziehbarkeit der Aufgaben. Nicht mehr Pflicht, Disziplin und Fleiß.

Fragt man den Soziologen Martin Schröder von der Universität Marburg, sind die Unterschiede gar nicht so klar. Ganz im Gegenteil: „Wenn man sich die Einstellungen unterschiedlicher Geburtenjahrgänge anschaut, fällt auf, dass die vermeintliche Generation Y genauso denkt, wie so ziemlich alle anderen Generationen vor ihr“, sagt Schröder zu seiner Ende 2018 veröffentlichten Studie “Der Generationenmythos” mit Daten von mehr als 70.000 Umfrageteilnehmern.

Wie so oft erscheint auch bei der Frage der Generationen eine Pauschalisierung lückenhaft und kaum zielführend. Schaut man sich allerdings nur ein einzelnes Themengebiet genauer an, gibt es laut repräsentativen Studien eindeutigere Erkenntnisse. 

Was denkt die Generation Y zum Thema Geldanlage?

Die Generation Y umfasst in Deutschland knapp 16 Millionen Menschen (Statista: 12/2020). Millennials investieren wenig in die eigene Altersvorsorge, obwohl sie sich der Lücken des Rentensystems bewusst seien, schreibt die Zeit bereits 2016 zu einer damaligen Studie von TNS Infratest Sozialforschung. 2020 hat eine repräsentative GfK-Studie ähnliches ergeben: 78 % der Teilnehmer seien sich der Wichtigkeit einer Altersvorsorge bewusst. Doch knapp die Hälfte sorgt trotzdem nicht für das Alter vor, besonders die weiblichen Umfrageteilnehmer stechen dabei heraus.

Die heute in etwa 20- bis 40-Jährigen sind laut zahlreichen Studien noch stark von den Gewohnheiten ihrer Eltern geprägt, wenn es um das Thema Geldanlage und Altersvorsorge geht. Doch genau darin liegt ein großes Problem.

Welche Herausforderungen hat die zweitjüngste Generation vor sich?

Die Generation Y investiert bislang ähnlich wie ihre Vorgänger: Das Sparbuch steht an erster Stelle. Doch die Zeiten von “sicheren 2 %” auf Spareinlagen gibt es bereits seit der Finanzkrise 2007 nicht mehr. Noch extremer ist der Blick in die Jahre davor, die Generation X und die sogenannten Babyboomer kennen noch Zinssätze auf Spareinlagen von über 4 %. 

Spareinlagen werden von der Inflation aufgefressen

Ein Indikator und Beeinflusser der Sparzinssätze ist der von der EZB ausgegebene Leitzins. Zwischen 1999 und 2008 schwankte er noch zwischen 2 und 4 % pro Jahr.

Setzt man den Leitzins der EZB und die Inflationsrate, die die Entwicklung der Verbraucherpreise wiedergibt, in direkten Bezug, wird deutlich: Seit 2010 (mit einer kurzen Atempause 2015/16) übersteigt die Inflationsrate den Leitzins (Stand: 2018). Aktuell befindet sich der Leitzins auf historisch niedrigen minus (!) 0,5 %, während die Inflationsrate im Mai 2021 mit +2,5 % angegeben wird. Überspitzt formuliert heißt das: Die Verbraucherpreise steigen, das Leben wird teurer und gleichzeitig wird das Geld auf dem Sparkonto weniger.

Es ist folglich immer wichtiger, für das Alter vorzusorgen und nicht sämtliche finanziellen Mittel auszugeben. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung stellt die staatliche Rente in Kombination mit Spareinlagen keine Sicherheit mehr dar. 

5 Tipps für die Generation Y, um Altersarmut zu vermeiden

Mit Sparen und Vorsorgen kannst Du schon jetzt etwas unternehmen, um die Gefahren von Altersarmut zu minimieren. 

Deshalb hier ein paar Tipps, mit denen Du dich langfristig für eine gesicherte Altersvorsorge einsetzen kannst.

Tipp 1: Baue Finanzwissen auf

Ebenso wie in jedem anderen Gebiet solltest Du über die erforderlichen Grundkenntnisse verfügen, bevor Du mit Deinen Finanzgeschäften loslegst. Keine Geldanlage garantiert sichere, hohe Renditen. Das erforderliche Wissen dazu liegt “auf der Straße”.


Tipp 2: Schau Dir neue Finanzprodukte an

Wenn ein klassisches Sparbuch Dir kaum Zinsen einbringt, müssen andere, alternative Anlagemöglichkeiten her. Der Markt dafür hat sich in den letzten Jahren, insbesondere durch die Digitalisierung von Anlageprodukten, enorm entwickelt, die Auswahl ist groß. Ein Beispiel ist eine neue Form der Geldanlage in Form eines Immobilien-Sparplans.


Tipp 3: Lerne Dein ganzes Leben lang

Darüber hinaus ist es wichtig, in das eigene Einkommen zu “investieren”. Auch wenn es banal klingt, aber mit einem höheren Einkommen beugst du Altersarmut vor. Je mehr Geld dann in Investitionen und Altersvorsorge angelegt werden kann, desto besser Aussichten gibt es später. Deshalb lohnt es sich, berufliche Weiterbildungen für die Karriere zu nutzen. Auf diese Weise verbesserst Du Deine Kompetenzen und hast in Gehaltsverhandlungen einen sicheren Stand.

Tipp 4: Entwickle neue Gewohnheiten

Probierst Du neue, für Dich passende Anlagemöglichkeiten aus, machst Du Deine ersten Erfahrungen mit eigenen Renditen und Zinsen. Egal, ob diese besser oder schlechter als erwartet ausfallen: Werde nicht nachlässig. Informiere Dich genauer oder ändere Deine Strategie. Geldanlage, Sparen, Investieren: In anderen Ländern gehört dies viel mehr zur Gewohnheit, so wie Urlaub machen. Wer regelmäßig überschüssige finanzielle Mittel gut anlegt, kann im Alter auf bessere Reserven zurückgreifen. 

Tipp 5: Plane Deine eigene Finanzstrategie

Mit dem erforderlichen Wissen fällt es leichter, die eigenen Ersparnisse zu vermehren. Für diesen Zweck benötigst Du lediglich eine gute, zu Dir passende Finanzstrategie, mit der Du mögliche Risikofaktoren abfangen kannst. Natürlich wird sich auf Dauer nicht jedes Geschäft auszahlen. Wenn Du Dich hingegen breit aufstellst, ist das die halbe Miete. 

Das Zauberwort heißt “Diversifikation” und ist ein so altes Konzept wie die Geldanlage selbst. Der Haken bislang war, dass der Zugang zu vielen Anlagemöglichkeiten mit hohen Mindestanlagen und zusätzlichen Kosten verbunden war.

Inzwischen hat sich die digitale Geldanlage in Aktien und Immobilien als eine echte Innovation hervorgetan, die immer mehr auch jüngere Menschen für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge begeistert.

Für einen der beliebtesten Bestandteile der Geldanlage, den Immobilien, schlagen wir mit PROPVEST genau diesen Weg: Jeder kann dabei sein und schon mit kleinen Anlagebeträgen breit in attraktive Immobilien anlegen und den ersten Schritt zum Vermögensaufbau gehen. Über 65 Immobilien haben wir bereits angekauft und für Dich im Angebot (insgesamt über 250 Mio. € verwaltetes Vermögen) – jeden Monat kommen viele neue Objekte hinzu.


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